Radwege und Radfahrerkirchen

Mit Flickzeug, Pflaster und Gebet

Quelle: Signet Radwegkirchen
Radwegekirchen laden bundesweit zu Rast und Besinnung ein
Fahrradfahren ist eine ideale Methode, sich fortzubewegen und dabei mit allen Sinnen die Natur zu genießen. In Radwegekirchen kann man kirchlichen und geistlichen Beistand finden. Noch ist das grüne Signet der Radwegekirchen eher selten.
 
Getragen werden die Radwegekirchen von evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, die sich von der Idee begeistern lassen, "Radfahrern das Gefühl zu geben, dass sie bei ihrer Rast herzlich willkommen sind". Die Gemeinden wollen, je nach den Möglichkeiten vor Ort, "Erfrischung für Leib und Seele anbieten".
 
Radwegekirchen sollen generell zwischen Ostern und dem Reformationstag täglich offen und einladend sein. "Dazu kann ein Kasten Sprudel gehören, ein Hinweis auf die nächstgelegene Fahrradwerkstatt, natürlich Toiletten und manches mehr. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt", sagt Kuhn. Auf eine Radwegekirche verweist ein quadratisches grünes Signet mit einer stilisierten weißen Kirche, vor der ein Radfahrer zu sehen ist.
 

Denkbare Angebote sind Kirchenführungen und Übernachtungstipps, Angebote für Seelsorgegespräche und eine Steckdose für E-Bikes. Auch das Außengelände soll für Radler gastfreundlich gestaltet sein durch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mit Gepäck und Tische und Bänke für die Rast. Am schönsten sei es, wenn Radfahrer sich äußern wie jüngst in einem Gästebuch am Taubertal-Radweg: "Ich bin mit Sorgen gekommen und gestärkt gegangen."

Gelebte Gastfreundschaft am Wegesrand - Im Taubertal bilden Radfahrerkirchen eine Servicekette

Eine Luftpumpe griffbereit, eine Bank zum Ausruhen und eine stille Nische in der Kirche: Radfahrerkirchen bieten solchen Service.
Quelle: Tourismusverband
"Gelebte Gasfreundschaft am Wegesrand"
nennt die badische Pfarrerin Heike Kuhn das Projekt.
Schon über 30 Kirchen direkt am Taubertal-Radweg zwischen Rothenburg ob der Tauber und Wertheim zur der Kette von Stationen gehören, "wo Leib und Seele zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen können", sagt Kuhn.

Getragen werden die Radwegekirchen von evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, die sich von der Idee begeistern lassen, "Radfahrern das Gefühl zu geben, dass sie bei ihrer Rast herzlich willkommen sind". Die Gemeinden wollen, je nach den Möglichkeiten vor Ort, "Erfrischung für Leib und Seele anbieten". In Niklashausen im "Kleinen Dom im Taubertal" ist das beispielsweise eine Kiste mit Wasserflaschen für durstige Radler und die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden und sich in ein Gästebuch einzutragen.

Weitere Infos zu den Radwegkirchen im Taubertal finden Sie hier.

Luft holen ... für Seele und Rad


Quelle: Radfahrerkirche

Die Radfahrerkirche „Hörden“ liegt an der Murg zwischen Gaggenau und Gernsbach – auf dem Weg der „Tour de Murg“.

Diese führt durch das im nördlichen Schwarzwald gelegene Murgtal und bietet immer wieder schöne Ausblicke.
Die Radfahrerkirche wurde im Juli 2006 eingeweiht und ist von Mai bis Oktober täglich von 10.00 bis 17.00 h geöffnet.
Sie bietet einen Raum der Stille zur inneren Einkehr, aber auch zum Rasten für den Körper.

Daneben gibt es aber auch Vieles, was Radlerinnen und Radler brauchen können: Flickzeug zum Beispiel oder Karten und Wegweiser…
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.radfahrerkirche-hoerden.de

 

 
Radwegekirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland

Sie planen einen Radurlaub und möchten auf Ihrer Tour gezielt Kirchen besuchen?
Sie überlegen als Kirchengemeinde, ob Sie Ihre Kirche als Radwege-kirche ausweisen?
Sie wollen sich einfach über Radwegekirchen informieren?  
Dann sind Sie hier richtig.
 
Im Auftrag des EKD-Netzwerkes "Kirche in Freizeit und Tourismus" bietet Ihnen diese Seite:  www.radwegekirchen.de/  allgemeine Informationen, Kontaktadressen, Kartenmaterial rund um das Thema Radwegekirchen.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und allzeit gesegnete Fahrt!